Schariakonformes Asset-Management

April 24, 2010 01:30 am Hinterlasse einen Kommentar

So nennt sich der Arbeitstitel meiner Bachelorarbeit. Im Laufe der nächsten Zeit werde ich aber mit Sicherheit etwas finden, dass sich noch ein wenig „sexier“ anhört.

Grob geht es darum, die Werteentwicklungen auf den „Islamischen Indizes“ wie z.B. dem S&P 500 Shariah mit konventionellen Indizes wie z.B. dem S&P500 als Benchmark zu vergleichen und diverse Portfolios zu erstellen. Hierbei nehme ich die Modelle von Sharpe, Treynor, Jensen und Markowitz zu Hilfe.

Weiterhin wird die Arbeit schauen, inwieweit man das Risiko (s)eines Portfolios vermindern kann, wenn man hierzu islamisch-konforme Wertpapiere beimischt. Hierbei ziehe ich die Arbeit von Bruno H. Solnik zu Rate, der in seinem Aufsatz „Why not diversify internationally rather than domestically“ die Diversifikationseffekte eines inländischen und ausländischen Portfolios aufzeigt.

Als Ergebnis kommen dann solche Grafiken raus:

Auch hier ist schön zu sehen, dass Markowitz`s Portfolio Theorie hält. Er sagte, dass ab 3 Dutzend Wertpapieren in einem Portfolio, das systematische Risiko vorhanden bleibt und nicht mehr diversifizierbar ist.

Der letzte Teil der Arbeit wird schauen, in wie weit die Capital Market Line (CML) sich verschiebt, wenn man einem konventionellen Portfolio islamisch konforme Wertpapiere beimischt.

Interessant ist es für mich zu sehen, gerade nachdem ich den ersten empirischen Teil hinter mir habe, wie viel Statistik-Wissen ich anwenden muss. Ich meine, wir haben zwar im Finance-Kurs des 4.Semesters auch schon mit Regressionsanalysen gespielt und auch in Banking waren Begriffe wie Standardabweichung, Varianz und Co-Varianz nie weit, doch es ist bei mir gerade dauerhaft im Repertoire. So war es nicht ungewöhnlich, dass ich heute Abend in meinem Statistik-Skript nach was gesucht habe.

Die Daten mit denen ich arbeite wurden mir freundlicherweise von S&P und MSCI Barra zur Verfügung gestellt. Auf die Antwort von DJ und FTSE warte ich gerade noch.

Bis eben habe ich die Berechnung eines Beta-Faktors aus dem Buch von Reilly und Brown an Hand eines Beispiels durchgerechnet. Puh. Das war was. Jetzt geh ich schlafen. Ist immerhin schon halb 2…

Kategorien:Allgemein

Lange ists her…

April 24, 2010 01:17 am Hinterlasse einen Kommentar

…als ich das letzte Mal gebloggt habe.

Das WS war wirklich sehr anstrengend. Da hab ich mich wohl ein bisschen geirrt gehabt, mit der Annahme, dass 45 ECTS-Punkte leicht zu machen sein. Wie dem auch sei. Ich hab das WS eigentlich sehr gut abgeschlossen und jetzt fehlen mir noch 3 Kurse zur Beendigung meines Studiums. Namentlich wäre dies das Unternehmensplanspiel, Financing Organizations und Los Sistemas Economicos, Politicos y Sociales en el Mundo Hispanohablante. Bis jetzt macht alles super viel Spaß und ich denke, dass es ein tolles, vorerst, letztes Semester sein wird.

Parallel schreibe ich an meiner Bachelor-Arbeit. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten bin ich jetzt voll dabei und auch hier mache ich Tag für Tag Fortschritte. Mehr Infos zu der Arbeit schreibe ich im nächsten Post.

Derzeit befinde ich mich in einer Phase der Entscheidung bezüglich der nahen Zukunft. Zum Einen möchte ich auf jeden Fall akademisch weitermachen, zum Anderen jedoch möchte ich endlich in die Praxis einsteigen. Wieso nicht also die Mitte finden, denke ich mir und suche, auch wenn halbherzig, nach Jobmöglichkeiten mit einer parallelen Mastermöglichkeit.

Mal schauen wie es weitergehen wird.

Kategorien:Allgemein

Google Maps und die Privatsphäre

Oktober 29, 2009 22:41 pm Hinterlasse einen Kommentar

Also ich bin ja wirklich ein Google-Fan durch und durch. Ich find die ganze Philosophie dahinter einfach krass. Die Innovationsbereitschaft und deren Durchführungen sind einfach unglaublich. Egal was – Google hats (Hat was von Apple :) ). Auch als Arbeitgeber glänzt Google mit tollen Bedingungen.

Sie bekommen Erfolgsprämien für Babys, einen Rundumservice mit Fitnesscenter, Gratisfriseur, Waschsalon für Kleidung und Auto, Busshuttle, Kindergarten, Masseur, eine Bibliothek und fünf Ärzte. Der Erfolg gibt den Firmengründern recht, denn beim Kampf um die besten Talente schlägt Google regelmäßig Yahoo- und Microsoft Chart aus dem Feld.

Google Maps kennt wohl jeder. Nun ja, auf den neuen Googlephones welche mit Android (Ein Betriebsystem für Smart- und Mobiltelefone, läuft über einen Linux Kernel) betrieben werden gibt es bald die Möglichkeit sich „navigieren“ zu lassen, in Echtzeit versteht sich. Ob das Apple iPhone auch dieses „Update“ von google bekommt, bleibt offen, immerhin haben Navigon, TomTom und Andere Anbieter da bestimmt auch was mitzureden. Immerhin sprechen wir hier bei den „Großen“ von einem Betrag von 80-100€ für die Software und bei Google ist das, mal wieder, kostenlos. Wie das aussieht entnehmt ihr dem Video.

Nun, beim Surfen bin ich dann aber auf einen Beitrag gestoßen, der mich wirklich zum Denken gebracht hat. Vorab: Ich finde es ist nicht sooo drastisch wie der Benutzer mit dem Pseudonym „bobandrews“ es in dem Folgenden Beitrag (ich muss ihn ganz zitieren, er hat sich da einfach was dabei gedacht) darstellt:

- Deiner Krankenakte online auf dem Google-Server
- Deinen Suchen in Google
- Deinen Dokumenten auf dem Google-Server
- Deinen Emails auf dem Google Server
- Deinen Bildern mit Google-Picasa und auf dem Server
- Deinen Freunden und beruflichen Kontakten in Google Wave
- Deinen Terminen wo Du wann wo bist in Google-Kalender
- Deinem Blog auf Google wo Du Deine Gefühle und Gedanken preisgibst
- Deinem privaten Chat mit Freunden, wo Du von Deinem Zweitfreund erzählst
- Deinen Videos, die Du Dir auf Google Video ansiehst
- Deinen Sachen, die Du über Google kaufst
- Deine Musik, die Du bevorzugst, bei Google Musik
- Deine Apps, die Du Dir ziehst, für Dein Paranoid-Android Google Handy
- Welche Telefonate Du zu wem führst und wann, mit Deinem Google Handy
- Wohin Du surfst und welche Pornoseiten Du besuchst mit Google Chrome
- Was Du auf Deinem Computer sonst noch so gespeichert hast und indexiert wird mit Google Desktop
- Welche Nachrichten Dich interessieren mit Google News
- Wenn Du nicht mit Chrome surfst kannst Du Dir zur Überwachung auch die Google Side/Toolbar installieren
- Dein Haus und Deine Lebenssituation, hast Du Geld, hast Du kein Geld, ist das eine Assi-Gegend oder ein Villenviertel, lohnt es sich, bei Dir einzubrechen und wie? Dank Google Street View alles kein Problem mehr.

und nun kann man dann auch sehen, wo Du genau bist und wohin Du Dich bewegst, zu Deinem Zweitfreund vielleicht oder zum Einkaufen.

Kombiniert man dieses Wissen, was nicht so schwer ist, dann weiß man, wann Du im Urlaub bist (Kalender) oder mit wem weg bist (Chat), wann ich Dir Deine Bude (Navi Heimadresse) ausräumen kann und wie ich am besten reinkomme (Streetview). Ob es überhaupt was zu holen gibt (Abrechnung auf Google Server) und ob Du Geräte hast, die es zu klauen lohnt (Produktsuche, Kauf). Oder Du bist eh immer Zuhause (Krankenakte sagt, Du bist körperlich am Ende). Oder Du willst einen Kredit, man schaut in Google Street View, sieht Dein Haus und trotz Schein als Sein bekommst Du keinen Kredit, können Deine Kinder nicht mehr andere Kinder besuchen, weil es die Eltern nicht mehr wollen, bekommst Du keinen entsprechenden Arbeitsplatz.

Das ist vielleicht für Dich zu konstruiert und irgendwer! wird uns sicher davor schützen, vielleicht.

Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass wissen, welches man sich leicht aneignen kann, auch leichter genutzt wird! Von daher melde ich einfach mal sanft meine Bedenken an, alles blauäugig toll zu finden und zu nutzen!

Eure Gedanken darüber, könnt ihr euch machen.
Schönen Abend noch!

„Weblogs – Eine Einführung“

Oktober 21, 2009 19:15 pm Hinterlasse einen Kommentar

Es ist vollbracht. Die Arbeit steht. Nach einem heftigen Marathon bin ich jetzt endlich mit der Arbeit fertig. Das hört sich jetzt für einige so an, als wäre ich glücklich darüber, aber dazu muss ich sagen, dass dies nur eine Momentaufnahme ist, denn die Arbeit hat mir schon richtig viel Spaß bereitet. Bevor ich einige Kernpunkte der Arbeit veröffentliche, erstmal eine kleine Chronik.

Am 31.Juli, bin ich aus Madrid (Praxissemester) nach Deutschland gekommen. Bis zum 19. August war ich in der Türkei im Urlaub. Aus dem Urlaub heraus habe ich ein paar Bücher bzgl. Weblogs bestellt und im Anfangsstudium angelesen. Am 24.August hatte ich dann mein erstes Gespräch mit Herrn Zuber bzgl. Aufbau und Inhalt und ab diesem Tag war ich intensiv damit beschäftigt, ich stand auf es waren Weblogs die mich begrüßten, ich ging schlafen und wieder waren es die Weblogs mit denen ich einschlummerte, bis letzten Sonntag, an dem ich dann die letzten Wörter der Arbeit geschrieben habe. Nun ja, seit Montag lese ich Korrektur und arbeite die Korrekturideen meiner Korrektoren (Vielen Dank nochmal an alle die daran beteiligt sind, waren, ihr wart mir eine große Hilfe!) in die Arbeit ein. Mittlerweile kann ich die Arbeit, obwohl ich bisher nur positives Feedback diesbezüglich gekriegt hab, echt nicht mehr sehen. Irgendwie glaube ich, die bald singen zu können. Ein letzter Brocken wird die Präsentation, aber jetzt genieße ich erst mal den Triumph (Auch wenn noch eine Korrektur aussteht…)

Also dann, hier ein paar Punkte aus meiner Arbeit, welche ich interessant finde.

Was ist ein Weblog / Blog überhaupt? Und vor Allem: Wer bloggt?

Bestand die Blogosphäre also anfangs von, Informatikern, technisch-versierten Web-Designern und Programmierern, erleichtertete diese Entwicklung das Veröffentlichen von Beiträgen. Dadurch, entwickelte sich der Blog vom Informationsfilter immer mehr hin zu Journalen. Auf Grund dessen rückte der Fokus immer weiter auf die Selbstdarstellung und die Veröffentlichung von persönlichen Themen. Die Einträge waren somit nicht nur eine Linkliste, die oft aktualisiert werden sollten, sondern beinhalteten zudem auch „short personal entries“ (Blood, 2002: S.5).

Blogs sind genau wie Foren asynchrone Kommunikationssysteme . Basic erklärt den Unterschied metapherös wie folgt: „Blogs sind keine Gemeinschaftswohnungen. Es gibt einen Hausbewohner, den Gäste je nach Bedarf besuchen, weil er möglicherweise leckeren Kaffee und Kuchen anzubieten hat. Auf Foren und Newsgroups machen die Hausbewohner gemeinsam die Musik, jeder kann dazu seinen Kuchen mitbringen. Party! Auf einem Blog macht nur einer die Musik, er bestimmt die Lautstärke, er backt den Kuchen. Die Gäste dürfen davon kosten und zur Musik mitschwofen. Ist der Blogbetreiber kein Partylöwe, kommen wenig Partygäste. Ist hingegen auf einem Forum einer dabei, der eher langweilig ist und keinen blassen Schimmer hat, fällt das nicht weiter in der Masse auf.” (Basic 2005)

Aha, interessant. Und wie definiert man also so einen Weblog?

Bis jetzt ist es nicht möglich, eine allgemeingültige Definition für den Weblogbegriff zu geben…

Und warum nicht?

…da jeder Blogger seinen Blog anders definiert.

Interessant und…Und jetzt?

Folgend werden verschiedene Definitionen angeführt und diskutiert. Um vorab ein Lesen der Arbeit zu erleichtern wird eine Erklärung zu dem Begriff zur Verfügung gestellt.
Weblogs sind Webseiten welche regelmäßig aktualisiert werden. Die veröffentlichten Beiträge, sogenannte Postings , werden rückwärts chronologisch angezeigt: Der aktuellste Beitrag an oberster Stelle, der Zweitaktuellste an Zweiter Stelle usw.

Achso okay…Ja dann… Erzähl mal was für Arten es gibt!

…Der Blogger mit dem Pseudonym Salam Pax berichtete während diesem aus der Perspektive der Geschädigten aus dem Kriegsgebiet Bagdad. Hierbei war es sogar so, dass die sogenannten Leitmedien ihre Internetangebote mit diesem Weblog verlinkten. (Picot et al., 2006, 7). Im Rahmen des Wahlkampfs für die Präsidentschaftswahl 2004 in den USA erfreuten sich Weblogs an Popularität und die Anzahl an Weblogs wuchs stark. Hierzu spielten Weblogs eine wichtige Rolle für die Abstimmung des politischen Agierens einiger Kandidaten. (Picot et al., 2006, 7)

Ich hab da mal was von ‘nem Permalink gehört, was isn das?

Als Permalink wird die feste Ortsangabe (URL ) die einem Artikel zugewiesen wird bezeichnet. Durch die feste Zuweisung bleiben Postings in Weblogs referenzierbar, selbst wenn sie im Archiv gespeichert werden. Permalinks werden durch das Weblog-System automatisch erzeugt und vereinfachen das Verlinken auf andere Blog-Beiträge (Seeber, 2008: 19).

Ganz interessant fand ich auch die Vernetzungsregeln…

Vernetzungsregeln gilt es gesondert zu betrachten, um die Gestalt und Dynamik der sich formenden Netzwerke zu erfassen. Diese beeinflussen das Referenzieren anderer Internetquellen in den Artikeln, den Kommentaren oder an anderen Stellen des Blogs wie zum Beispiel der Blogroll, eine Liste die auf andere Weblogs verweist, die regelmäßig gelesen wird. Diese Regeln werfen Fragen auf. Wann werden Texte in anderen Weblogs verlinkt? Wann erfolgt die Aufnahme eines Blogs in die Blogroll? Verweist man bei der Erfassung von Kommentaren auf das eigene Weblog? Werden die Beiträge auch anderen Formaten wie z.B. per RSS-Feed zur Verfügung gestellt? Weiterhin bleibt zu erwähnen, dass Vernetzungsregeln über den technischen Aspekt hinausgehen. Die Ausprägung von Relationen oder Beziehungen werden hierbei beeinflusst. Dies kann inhaltlicher Art, mittels eines Eintrages als kommunikative Referenz, welche Möglichkeit zur Anschlusskommunikation bietet, oder sozialer Art, in Form eines Links zu einem Weblogeintrag welche die soziale Relation zu dem verlinkten Autor aufzeigt, sein (Schmidt, 2006, 48).

Muss ich mich beim Bloggen an gewisse Regeln halten?

Um ein ethisches Verständnis zu entwickeln, hat Rebecca Blood sechs Regeln für dieses aufgestellt.(Blood, 2002: 114-121).
1. Veröffentliche als Fakt nur dann, wenn du glaubst, dass er richtig ist.
2. Falls bereits Informationen online sind, verlinke dazu.
3. Veröffentliche öffentlich eine Fehlinformation (Aus Sicht d. Bloggers)
4. Schreibe jeden Eintrag so, als würde man ihn nicht verändern können, füge hinzu, aber umschreibe niemals einen Beitrag.
5. Gebe Interessenkonflikte bekannt.
6. Bemerke fragwürdige oder parteiische Quellen.

Wieviele Blogs gibts eigentlich in Deutschland? (bzw. deutsche Blogs im WWW)

Jan Schmidt:
„Eine Zahl zur Bestimmung der Blogosphäre zu nennen ist mindestens genau so schwierig wie eine einheitliche Definition zu finden, da die Vielzahl von inaktiven Blogs, Organisations- oder Unternehmensblogs (Extern sowie intern) und auf Grund der Überlappung mit anderen Anwendungen (z.B. kann man auf myspace oder netlog auch Blogs führen) nicht mehr abschätzbar ist“. (Aus einer E-Mail von Jan Schmidt vom 30.09.2009, siehe Anhang)

Zurück zu den Personen. Sind Blogger also Freaks? Oder, was für Typen sind das eigentlich?

Blogger sind keine homogene Gruppe, jedoch eine wohlhabende und gebildete. Drei-Viertel der US-Blogger haben einen akademischen Abschluss. Auch die europäischen Blogger sind gemäß den Auswertungen von Technorati gebildet. Zwei-Drittel aller Befragten der europäischen Blogosphäre gaben an, einen akademischen Abschluss zu haben (Sifry, 2009).

Ja gut…Aber was für Typen sind das?

Ansgar Zerfaß et al. klassifizieren in 5 Typen (Zerfaß et al., 2007: 7):
1) Social Networker: Nutzt Blogs um mit Freunden den Kontakt aufrecht zu erhalten, neue Bekanntschaften zu schließen und sucht den Austausch mit anderen Menschen.
2) Selbstdarsteller: Stellt die Behauptung „etwas sagen zu haben“ und möchte „Ärger und Kritik loswerden“
3) Informationssucher: Ist auf der Suche nach aktuellen Nachrichten.
4) Aktive Konsumenten: Ist auf der Suche nach aktuellen Produktinformationen.
5) Wissensdurstige: Nutzt Blogs hauptsächlich um sich Hintergrundinformationen zu suchen. Glaubt den klassischen Medien eher weniger.

Und warum bloggen die?

…Mehr als zwei Drittel der Befragten geben an, einen Blog zu führen weil es ihnen Spaß macht. 60% der Befragten geben an zu bloggen weil sie eigene Ideen und Erlebnisse für eigene Zwecke festhalten möchten (Schmidt, 2006, 11).

Das waren jetzt mal ein paar Punkte und ich muss sagen, dass Beste hab ich noch für mich behalten. Schließlich will man ja, dass die Arbeit auch gelesen wird! ;-)

Nochmal Danke an meine Korrekturleser, Basic, Basler, Schmidt, Seeber uvm. welche mir bei Fragen stets zu Rate standen und mit Sicherheit auch einen großen Einfluss auf die Arbeit hatten. Ich werde die Arbeit, sobald ich endgültig fertig bin online stellen und auch meinen, nicht seminarteilnehmenden Bloglesern, zur Verfügung stellen!

Wünsch euch einen schönen Abend!
Das Integrationswunder

Hertha am Boden – Schalke gewinnt – Ich freu mich!

Oktober 18, 2009 11:45 am Hinterlasse einen Kommentar

Ich spiel ja schon seit Jahren Fußball. Ich weiß es nicht mehr genau, aber ich glaub ich war 5 oder 6 Jahre alt als ich damit begonnen hab, das Interesse für Fußball schon immer groß und der Spaß umso größer. Nunja, die Bundesliga ist für mich eine der geilsten Ligen der Welt, auch wenn ich keinen Bezug zu keiner Mannschaft der BuLi habe.

Das änderte sich mit dem Tag, als ich begann Comunio (Comunio ist ein Online Fußballmanager) zu spielen. Das war Februar 2005. Die Spieler die meine Elf schmückten, waren auch gleichzeitig meine Spieler und ich der Fan von ihnen. Das sich dies von Saison zu Saison änderte, juckt mich wenig. Nun ja, seit Jahren bau ich an einem Schalker Gerüst. Wieso Schalke? Naja, die Spieler waren günstig zu kriegen :)

Letzte Saison hab ich echt sehr gut gewirtschaftet und war in den Top 3. Diese Saison hab ich irgendwie nicht so viel Glück. Zum einen weil mein Punktegarant Grafite schlecht spielt und zum Anderen weil der Andere Punktegarant Benaglio die rote Karte vor ein paar Wochen gekriegt hat. Zum letzten: Magath! Der Mann hat das ganze Schalker Spiel verteilt, variabler gemacht, so kommts dann, dass Kuranyi und Co. einfach nicht mehr punkten, sondern das Kollektiv Schalke punktet. (Ich will auf keinen Fall sagen, dass Magath schlecht ist oder so. Für mich ist und bleibt er der beste deutsche Trainer/Manager. Der macht aus jedem Müllhaufen eine Meistermannschaft, hab ich schon immer gesagt…) Auf jeden Fall freu ich mich, dass diese Woche meine Mannen wieder gepunktet haben.

Bild 3

Was bei Hertha gerade abgeht ist der Hammer. Die passenden Worte findet Sascha Lobo via Twitter

Als würde Hertha von Opel gesponsert und von Westerwelles Englischlehrer trainiert.

Wenn heute Abend noch Wolfsburg die Mannen von Frontzeck abschießt, werd ich sicher wieder, seit langem Wochensieger. Nun den, happy Bundesliga!

Der Vodafone-Blog

Oktober 17, 2009 21:19 pm Hinterlasse einen Kommentar

Also heute hat mich die Pea auf Blogs angesprochen. Wie cool sie das Thema findet und so weiter. Dann hat sie mich auf was angesprochen, von dem ich bis dato nicht gehört hatte. Dem Vodafone-Blog und was für ein Skandal das sei. Sie hat es mir kurz erzählt und ich hab nur eins dazu gedacht: TJa, so sind nunmal die Gesetze der Blogosphäre.

In short-form: Was war passiert? Wie viele Unternehmen, hat auch Vodafone einen Blog eingerichtet, von dem man behauptete, dass Privatpersonen, so wie du und ich, sowie Mitarbeiter drauf bloggen. Nun, soweit so gut. Einen faden Beigeschmack ala Werbung hatte das Ding ja schon immer und dann ist den Bloggern- / Lesern der Kragen geplatzt. Eine Mutter warb mit nem Handy im letzten Absatz und die dt. Blogosphäre stand Kopf.

Seit drei Monaten habe ich ein neues Handy, das HTC Magic mit Internetanschluss. Tolles Ding, mit wenig Knöpfen dran, das ist äußerst praktisch. Mein altes Handy hatte viel zu viele Knöpfe. Zu viele Knöpfe sind nicht gut, da gibt es für mich zu viele Möglichkeiten, versehentlich an ein Knöpfchen zu kommen. Mit dem neuen Handy geht das alles zum Glück leichter, ich erwische immer das richtige Knöpfchen und ich kann die Fotos sogar direkt auf die Plattform Flickr ins Internet hochladen und in mein Blog stellen. So geht mir nichts mehr verloren und meine Handyrechnung beschert mir seitdem auch keine böse Überraschung mehr.

Heftige Debatten, Anfeindungen und das ganze Netzwerk schien gen Vodafone zu wittern.

Falls jemand also mal Lust hat, ein wenig zu schmunzeln, einfach mal klicken……Achja, zu einem weiteren, coolen Beitrag darüber den Link hier klicken :)

Nun denn, so lasset uns einen tollen Vodafone-Vertrag samt HTC-Handy abschließen….

Bloggst du noch oder lebst du schon?

Oktober 17, 2009 20:50 pm Hinterlasse einen Kommentar

Also, die letzten Tage waren sehr arbeitsreich. Am Montag ist meine persönliche Deadline bzgl. der Arbeit. Am Montag wird die Arbeit an meine Korrektoren (Danke nochmal!) geschickt und bis Freitag wird fleißig daran korregiert. Am Freitag dann der Druck und Montag die Abgabe. Ob ich mir den Luxus gönne, nächstes Wochenende nach Hause zu fahren um nochmal für die Präsi ein wenig Luft zu schnappen, weiss ich nicht. Kommt drauf an, sag ich jetzt einfach mal so.

Irgendwie bin ich echt froh, dass es bald rum ist, irgendwie nervts mich derzeit nahezu meine ganze Kraft da rein zu stecken (Ich war bisher nicht einmal Laufen oder sonst was…Ich leg mich hin mit Blogs und wache auf mit Blogs…) Andererseits ists traurig. Ich hab heute, in Change-Management, mit vielen Leuten geredet und die findens echt interessant: Deren Euphorie hab ich aber wieder platt gemacht (Einfach mal nur sagen wie lange man an dem Ding schon arbeitet…)

Achja, eine kleine Randnotiz. Dienstag hab ich bei Vodafone storniert und bei KabelBW direkt bestellt (Haben ja schon im Haus nen Kabelanschluss) und ich muss sagen: Wahnsinn! Die Technikerin war Donnerstag da. Ab dem Tag gings dann auch mit 20.000 kbits durch die Gegend zu surfen. Seit heute ist der W-Lan-Router da. Krass. Innerhalb von wenigen Tagen diese Action. Und ganz ehrlich: Zu dem Preis von knappen 20€ ist das echt unschlagbar.

Kategorien:All in Tags:, , ,

Apples Bewegungssensor schaukelt den Firefox

Oktober 17, 2009 20:28 pm Hinterlasse einen Kommentar

Ich hab da, mal wieder, was witziges gefunden.

Wie ihr wisst, oder auch nicht, hat ja Apple diese witzigen Bewegungssensoren in ihre Geräte integriert. Ob nun iPod nano, das iPhone oder das MacBook, die Geräte reagieren auf Bewegungen. So kann ich mit dem iPod ein Labyrinth-Spiel spielen (bei dem mich bisher nicht wenige Leute in der Metro schräg angeschaut haben) und den iPod drehen und wenden das es passt. Ein hartes Schütteln (ich bitte dies nicht miszuinterpretieren…) des Gerätes führt dazu, dass der iPod in den Shuffle-Modus versetzt wird und nun beliebig und zufällig meine Lieder abspielt. (Kennt ihr eigentlich das Gefühl wenn ihr denkt, dass euer Shuffle-Modus euch oftmals gut tut und gerade das Lied spielt auf das ihr Bock habt? Ich hab da mal was gelesen, ist was mathematisches, ich poste es mal wenn ichs finde!)

Nunja, da Apple ja enge Beziehungen zu Entwicklern pflegt und diese zum Teil sehr kreativ sind, gibts jetzt was neues. Einfach klicken und lächeln :)

Generationenvertrag im Web 2.0

Oktober 10, 2009 14:29 pm Hinterlasse einen Kommentar

Wie bereits prophezeit: Noch ein Update…Na dann mach ich wenigstens was nützliches und versuch meinen Blog ein wenig zu füttern…

Also ich analysier ja gerade die ARD/ZDF-Onlinestudien ein wenig und bin da auf etwas interessantes gestoßen. Viele sagen ja, dass die „ältere Generation“ internetavers ist und gerade die Jugend voll drin ist in der Materie. Die ARD/ZDF-Online-Studie spricht da aber eine andere Sprache. Und zwar: Es sind mehr 60+ User im Netz als 14-19 jährige. Ich find das krass. Ich mein, die Studie wird ja seit 97 kontinuierlich durchgeführt und ist schon repräsentativ. Krass ist, 97 waren 0% der Befragten in diesem Alter online und jetzt sind das schon 5,3% der Befragten. Coole Sache aber irgendwo auch traurig. Ein schlechtes Zeichen. Selbst im WWW zeigt der Generationenvertrag wie krass das ganze Ding da gescheitert ist.

So. Meine Updates sind fertig, ich geh jetzt Heim und arbeite weiter.

P.S. Ich empfehle niemandem Vodafone, wirklich niemandem.

Microsoft? Wer war das nochmal?!

Oktober 10, 2009 14:14 pm Hinterlasse einen Kommentar

Also ich nutze Computer seit ich denken kann. Mit dem C64 hat alles angefangen. Weiter gings mit dem Amiga, dann mein erster Windows Rechner, 3.11 war das damals…

windows311_logo

Seit diesem Jahr bin ich auf den Mac umgestiegen. Bis jetzt find ich das OS einfach unglaublich. Es ist so,…so,…so vollkommen irgendwie. Natürlich braucht man nach einer so langen Zeit Windows erst mal eine gewisse Zeit der Umgewöhnung, aber mittlerweile bin ich ganz fit drin, glaube ich zu Mindest.

Der Mac hat nur einen Fehler, den ich integriert habe. Das Office for Mac 2008. Das Ding ist der größte Quatsch. Ich arbeite damit wg. der Seminararbeit seit August und das Ding hat sooooo verdammt viele Bugs, unglaublich. Das stürzt alle zehn Minuten ab und das ganze OS hängt sich mit daran auf. Geil! Erst dachte ich ja, das mein OS spackt, weil ich per VMware auch noch Windows drauf hab (Musste meine Steuererklärung machen und Elster funktioniert nunmal nicht mit dem Mac OS) und somit die Unantastbarkeit des OS angegriffen hab. Den Gedanken hab ich verworfen, schließlich können ja Windows-Viren das Mac OS nicht angreifen.

Genug überlegt, Gravis angerufen. Der nette Kundenbetreuer hat mich aber beruhigt. Es ist nicht das Mac OS das spackt, sondern die inkompatiblen Versionen von dem Office-Paket. Abhilfe? Updates! Geil dacht ich mir, mein Anschluss funktioniert nicht und ich muss an dem Ding arbeiten, nur ist ein Arbeiten bei gefühlten 20 Abstürzen pro Stunde einfach unmöglich. Also ab zur Hochschule, per VPN einloggen und Updates laden. Das Wetter draußen ist eine Frechheit. Kalt, nass und einfach nur widerlich. Jetzt sich ich also hier, unter dem Vordach und lade Updates für diese Sch…. für die ich einen Hunderter hab liegen lassen und reg mich auf darüber..Darüber das man einfach keine Alternative zu dem Office-Paket von MS hat. Kommt mir nicht mit OpenOffice, davon halt ich nichts.

Nun dann, das zweite Update ist durch. Mal schauen obs noch eins gibt…

Tatsache, noch eins..
Bild 2

Ich frag mich wann das aufhört…

Schönes Wochenende wünsch ich euch! (Ein weiterer Beitrag ist nicht auszuschließen, schließlich weiss ich nicht, wie lange ich hier sitzen werde!)

Follow

Get every new post delivered to your Inbox.